Sommer 2006 mit dem Fahrrad von Korsika nach Olkiluoto / Finnland.
     
 
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City of Change

Oder was sollte bei
Olkiluoto
geschehen?

Der Radfahrer kann nur anregen und auffordern:
andere mögen bleiben.

Zunächst in Zelten.

Doch das Zeltdorf,
eine Tradition der Antiatomkraft-Bewegung,
sollte weiter entwickelt werden!

Um mit denen zu reden,
die dort arbeiten.

Um zu überzeugen,
und um Alternativen zu zeigen.

Es sollte sich eine Gemeinde
in der Nähe der Baustelle finden lassen,
die ihre Zukunft dadurch gesichert sieht,
daß da Leute ein Schaufenster bauen,
und zeigen,
wie gut es sich lebt
beim Ausstieg aus der Atomenergie.

So kann aus dem Zeltdorf
eine Stadt werden:
die City of Change.

Nicht ohne Probleme,
aber glücklich;
weil im Einklang mit sich,
den andern und mit der Natur.

Was es heißt, die Gesetzte der Natur,
– sprich die Umwelt –
zu mißachten,
zeigt uns das Klima.

Doch Kohlendioxyd – CO2 –
ist harmlos
verglichen mit Radioaktivität.

Die Gesetze der Natur zu mißachten
ihre Gefahr Tag für Tag zu unterschätzen
am Beispiel der Klimakatastrophe nicht lernen
– das erhöht Risiken
im Fall der Atomenergie ins Unkalkulierbare
Monströse.

DAHER
darf es bei einer
City of Change nicht bleiben:

Denn 440 AKWs sind 440 AKWs zu viel!

Das Beispiel muß Schule machen.
An allen 440 Standorten.
Dies zu fördern ist eine der ersten Aufgaben einer
neuen IAEO.

Was aber sagen wir denen,
deren Existenz
von der Atomenergieerzeugung abhängt?


Zunächst einmal sollten wir wissen,
daß viele von ihnen viel mehr vom Schrecken wissen
als wir,
beim Tanz auf dem Vulkan,
auf den sie sich eingelassen haben.

Viele von ihnen können nur noch schlecht schlafen.

Viele haben niemand,
mit dem
er oder sie
reden kann.

Viele glauben,
dem nur mit Zynismus
begegnen zu können.

Noch aber gelingt es den meisten,
sich einzureden,
die Risiken wären beherrschbar.

Das ist nur menschlich.

Nein,
es wird nichts passieren,
denn es kann nicht passieren,
was nicht passieren darf.

Das ist nur menschlich.
Und außerdem,
wenn ich es nicht mache,
dann macht es ein andrer.

Auch dies ist nur menschlich.
Auch sind die meisten sicher
nicht nur für sich selbst verantwortlich
– mit ihrer Arbeit sichern sie die Existenz ihrer Familien.

Das Hemd ist mir näher als die Jacke
ist auch nur menschlich zu denken.

Daher ist all diesen Menschen dringend zu sagen,
daß aller Fortschritt in dieser Welt
erkämpft werden mußte.

Und daß dieser Kampf
im Innersten
jedes einzelnen Menschen beginnt.

Kein Kampf ist schwerer.

Doch nur wer ihn besteht
kommt mit sich ins reine.

Andere, d.h. wir
können nur den überzeugen,
dem wir friedlich, offen und mit Verständnis,
und auch mit Geduld begegnen!