Sommer 2006 mit dem Fahrrad von Korsika nach Olkiluoto / Finnland.
     
 
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Billiger Atomstrom?

Hartnäckig wird von Befürwortern der Atomenergieerzeugung
vom billigen Atomstrom gesprochen.

Wenn es nicht zum weinen wäre, könnte man darüber lachen.

An den Fakten führt jedoch kein Weg vorbei:
Eine seriöse Ermittlung der Kosten des Atomstroms,
muß 5 Posten berücksichtigen:

1. Kosten für Vorleistungen
– wie Forschung und Entwicklung

2. Kosten für Investition
– dies sind vor allem Baukosten

3. Betriebskosten
– Lohnkosten, Betriebsmittel etc.

4. Versicherung
– bei einer seriösen Finanzierung sind Versicherungsprämien Bestandteil der Betriebskosten.
Die Lobby der Atomkraftwerksbetreiber konnte jedoch Gesetzte herbeiführen,
die sie nur dazu verpflichten, lachhaft geringe Beträge abzuführen.

5. Realistische Rückstellungen
für eine dauerhafte sichere Endlagerung allen radioaktiven Abfalls.

Der sogenannte billige Atomstrom
beinhaltet im wesentlichen nur die Betriebskosten.
Die Kosten für Versicherung sind ebenso lachhaft gering,
wie die für Entsorgung und Entlagerung.

Daher entstand noch kein AKW
ohne gigantische staatliche Subventionen,
und der staatlichen Duldung,
die Übernahme der tatsächlichen Risiken verweigern zu dürfen.

Ergo: Atomwirtschaft ist immer Staatswirtschaft!

Die Atomwirtschaft könnte im freien Wettbewerb,
bei gleichen Chancen aller Markteilnehmer,
nie bestehen!

KURZ:
Die reine ökonomische Vernunft sprich gegen Atomenergieerzeugung.

Es sei denn, es wäre ökonomisch vernünftig,
auf Dauer staatliche Subventionen in Milliardenhöhe zu gewähren,
sowie Blanko-Schecks auszustellen,
die niemand – auch kein Staat – je einlösen kann!

Blanko-Schecks, für die Endlagerung, sowie
zur Deckung all der Risiken,
die keine Versicherung der Welt zu tragen bereit ist –